Kreditrechner & Tilgungsplan hilft dir, Darlehenszahlen zusammenhängend zu betrachten. Die Monatsrate ist dabei der Einstieg; Zinskosten, Restschuld und der Verlauf bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gehören ebenso dazu. Diese FAQ erklärt die wichtigsten Begriffe und Arbeitsweisen. Die App liefert Modellrechnungen und keine individuelle Finanzierungsberatung oder Kreditzusage.

Was zeigt der monatliche Tilgungsplan?

Der Plan stellt jede Monatsrate mit Datum, Zinsanteil, Tilgung und verbleibender Restschuld dar. Dadurch kannst du nachvollziehen, welcher Teil einer Zahlung die Schuld tatsächlich vermindert. Besonders hilfreich sind die erste Monatszeile und der Stand am Ende einer Zinsbindung. Ein Datum im Modell muss zum angenommenen Zahlungsbeginn passen; es ist keine automatische Auskunft über den tatsächlichen Kontostand bei deiner Bank.

Kann ich den Tilgungsplan exportieren?

Ja, du kannst den monatlichen Plan als CSV teilen. Das eignet sich für eine weitere Übersicht in einer Tabellenkalkulation oder für ein Gespräch über ein konkretes Szenario. Ergänze bei der Weitergabe die Eingaben und kennzeichne die Rechnung als Modell. Eine exportierte Datei ist kein verbindlicher Banktilgungsplan. Unter Excel oder Kredit-App findest du Hinweise zum Weiterarbeiten mit dem Verlauf.

Welche Angaben brauche ich für den Einstieg?

Halte Darlehensbetrag, Sollzins, Tilgung beziehungsweise die zu untersuchende Rückzahlungsfrage und Zinsbindung bereit. Notiere außerdem Zahlungsbeginn, mögliche Sonderzahlungen und Vertragsbesonderheiten. Die App führt schrittweise durch die Darlehensangaben. Wenn eine Information aus einem Angebot unklar ist, kläre sie, statt einen ähnlich klingenden Wert einzusetzen. Ein Ergebnis wird nur so aussagekräftig wie die zugrunde gelegten Annahmen.

Was ist der Unterschied zwischen Rate und Tilgung?

Die Rate umfasst im einfachen Annuitätenmodell Zins und Tilgung. Nur die Tilgung reduziert den Darlehensbetrag. Bei hypothetisch 300.000 Euro Schuld, 4 Prozent jährlichem Sollzins und 1.500 Euro Monatsrate entfallen im ersten Monat 1.000 Euro auf Zinsen und 500 Euro auf Tilgung. Dabei werden monatliche Zahlungen am Monatsende und Sollzins geteilt durch zwölf angenommen. Die Zahlen sind keine aktuellen Konditionen.

Bleibt der Tilgungsanteil jeden Monat gleich?

Bei unverändertem Zinssatz, gleichbleibender Rate und sinkender Schuld wird der Zinsanteil kleiner. Dadurch steigt der Tilgungsanteil innerhalb der Rate. Das Glossar der Deutschen Bundesbank erklärt diese Struktur beim Annuitätendarlehen. Vertragsänderungen und Sonderzahlungen können den Verlauf beeinflussen. Die Seite Zinsanteil und Tilgung zeigt die ersten Monate eines konkreten hypothetischen Beispiels.

Ist die Zinsbindung auch die vollständige Laufzeit?

Das muss nicht der Fall sein. Eine Zinsbindung bezeichnet den Zeitraum bestimmter Konditionen. Am Ende kann weiterhin ein Darlehensbetrag offen sein. Diese Restschuld ist der Ausgangspunkt für die weitere Planung. Eine unveränderte Fortschreibung des bisherigen Zinssatzes ist danach eine Modellannahme und keine Zusage eines späteren Angebots. Der Blog zur Restschuld nach zehn Jahren erklärt die Anschlussbetrachtung.

Warum ist trotz vieler Raten noch eine hohe Restschuld vorhanden?

Ein Teil jeder bisherigen Rate entfiel auf Zinsen. Die Summe aller Überweisungen darf deshalb nicht vollständig vom ursprünglichen Darlehen abgezogen werden. Vergleiche stattdessen die bisherige Tilgung mit dem offenen Betrag. Im Monatsplan kannst du beide Größen nachvollziehen. Unter Rate und Restschuld findest du ein Zehnjahresbeispiel, das Zahlungen, Zinsen und zurückgezahlten Darlehensbetrag getrennt ausweist.

Welcher Zinssatz gehört in eine einfache Monatsrechnung?

Für die Verzinsung des offenen Darlehens wird der passende Sollzins mit der jeweiligen Zinskonvention verwendet. Der effektive Jahreszins ist eine eigene Kostenkennzahl nach den Regeln der Preisangabenverordnung. Beide Zahlen sollten nicht beliebig ausgetauscht werden. Übernimm sie aus einem Angebot getrennt und kläre, welche Kosten und zeitlichen Annahmen der jeweiligen Angabe zugrunde liegen.

Wie funktioniert der Vergleich zweier Angebote?

Du kannst zwei Angebote speichern und gegenüberstellen. Dabei stehen die Zinskosten im Verlauf ebenso im Blick wie die Monatsrate. Prüfe, ob Betrag und betrachteter Zeitraum vergleichbar sind und welche Restschuld jeweils bleibt. Eine geringere Rate kann mit einer längeren Rückzahlung verbunden sein. Ein Vergleich wird erst verständlich, wenn die unterschiedlichen Zahlungen und Zeiträume ausdrücklich benannt sind.

Was berücksichtigt der Umschuldungsrechner?

Er stellt zwei vollständige Tilgungspläne gegenüber und bezieht eingetragene Vorfälligkeitsentschädigung sowie Nebenkosten in den Vergleich zum Zinsvorteil ein. Beginne beide Varianten am gleichen Stichtag und nutze tatsächlich geklärte Kosten. Wenn Gebühren mitfinanziert werden, verändern sie den neuen Darlehensbetrag. Ein niedrigerer Zinssatz allein zeigt deshalb noch nicht, ob ein Wechsel insgesamt günstiger ausfällt.

Berechnet die App meine rechtlich geschuldete Vorfälligkeitsentschädigung?

Die Umschuldungsrechnung berücksichtigt einen dafür eingegebenen Betrag. Das ersetzt keine verbindliche Ablöseauskunft oder rechtliche Prüfung. § 502 BGB unterscheidet die Voraussetzungen und Grenzen möglicher Entschädigungen nach Darlehensart. Insbesondere dürfen Regeln für Allgemein-Verbraucherdarlehen nicht pauschal auf alle Immobilienfinanzierungen übertragen werden. Kläre den konkreten Betrag, bevor du eine Wechselrechnung als Entscheidungsgrundlage verwendest.

Was bringt eine jährliche Sondertilgung im Modell?

Eine zusätzliche Rückzahlung kann die Restschuld und damit künftige Zinsbeträge reduzieren. Ihr genauer Effekt hängt vom Zeitpunkt und vom weiteren Ratenverlauf ab. Die App modelliert jährliche Sondertilgungen; die tatsächliche Zulässigkeit richtet sich nach Vertrag und anwendbaren Regeln. Unter Sondertilgung und Restschuld steht ein Beispiel mit genau bezeichnetem Jahrestermin, zusätzlichen Zahlungen und getrennt ausgewiesener Zinsersparnis.

Was passiert, wenn die Rate die Zinsen nicht deckt?

Dann entsteht in einem einfachen konstanten Modell keine normale Tilgung. Deckt die Zahlung nur den Zins, bleibt die Schuld gleich. Liegt sie darunter, muss der Umgang mit dem Fehlbetrag gesondert betrachtet werden; daraus folgt keine gewöhnliche vollständige Rückzahlungsdauer. Die Seite Rate deckt Zinsen nicht erklärt die Rechengrenze. Eine tatsächliche Vertragsrate darfst du nicht eigenständig nach einer Modellrechnung ändern.

Kann ich Monatsrate und Restschuld kurz abrufen?

Ein Widget zeigt Monatsrate und Restschuld auf dem Home-Bildschirm. Außerdem kannst du diese Angaben per Siri abfragen. Die Kurzansicht hilft beim Wiederaufnehmen einer Rechnung. Für ein Gespräch über Konditionen oder einen Wechsel solltest du den vollständigen Verlauf mit den zugrunde liegenden Eingaben verwenden. Eine einzelne Widget-Zahl enthält nicht automatisch sämtliche Annahmen oder zusätzlichen Kosten des Szenarios.

Werden die Daten mit einer Bank abgeglichen?

Die Berechnungen sind Modelle; deine Kreditdaten bleiben auf deinem Gerät. Verstehe einen dargestellten Verlauf daher nicht als automatisch aktualisierten Banksaldo. Wenn du einen CSV-Plan selbst teilst, entscheidest du über dessen Weitergabe. Für einen verbindlichen offenen Betrag zu einem Ablösetermin brauchst du die entsprechende Auskunft des Darlehensgebers und die vollständigen Vertragsunterlagen.

Gibt es Werbung oder ein Abo?

Kreditrechner & Tilgungsplan ist kostenlos, zeigt Werbung über Unity LevelPlay und lässt sich per einmaligem Kauf werbefrei schalten; ein Abo gibt es nicht. Die aktuellen Kaufbedingungen findest du im App Store. Dort kannst du prüfen, ob Monatsplan, CSV-Export und Vergleichswerkzeuge zu deiner Arbeitsweise passen.

Kreditrechner & Tilgungsplan im App Store ansehen und deine nächste Rechenfrage mit klaren Annahmen vorbereiten.

Kreditrechner & Tilgungsplan

Monatsrate, Zinsen und Restschuld zusammen betrachten: mit datiertem Tilgungsplan als CSV, jährlicher Sondertilgung, Angebotsvergleich und Umschuldung einschließlich eingetragener Ablösekosten.