Blitzrechnung · Offene Posten sehen, ohne ein automatisches Mahnwesen

Offene Posten sehen, ohne ein automatisches Mahnwesen

Blitzrechnung im App Store laden

Unbezahlt ist ein Status, keine Automatik. Das Dashboard in Blitzrechnung zeigt Umsatz und unbezahlte Rechnungen. Du hakst ab, wenn das Geld da ist. Eine freundliche Erinnerung schreibst du selbst, wenn du eine brauchst. Automatisches Mahnwesen hat die App nicht — und diese Seite verkauft es nicht als verstecktes Feature.

Das ist eine Produktgrenze, keine Scham. Für 1–20 Rechnungen im Monat kennt Solo-Selbständige die offenen Belege mit Namen. Eine Suite, die nach 14 Tagen eine Mahnung baut, 30 Tagen die zweite, 60 Tagen den Inkasso-Ton, ist ein anderer Job. Wer ihn braucht, nimmt ein Werkzeug dafür. Wer ihn nicht braucht, will nicht, dass eine App den Kunden anschreibt, während er noch im Urlaub die PDF öffnet.

Was das Dashboard tut

Es listet, was du geschrieben und noch nicht als bezahlt markiert hast. Es ist kein Bankabgleich. Es weiß nicht, ob der Betrag auf dem Konto liegt, bis du es sagst. Es ist kein DATEV-Konto „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“. Es ist die Liste, die du sonst auf einem Zettel führst.

Umsatz daneben ist Orientierung, keine BWA. Ausgaben nach Kategorie liegen bei den Belegen, nicht als vollständige Buchhaltung. Kundenkarten bleiben Adressen für die nächste PDF. Alles schmal, iPhone-first.

Bezahlt markieren ist der Tap nach dem Eingang, nicht nach dem Senden. Wer beim Senden schon „erledigt“ denkt, hat offene Posten, die nur in der Erinnerung offen sind. Das Dashboard lügt dann freundlich.

Was Mahnwesen wäre — und warum es fehlt

Mahnwesen heißt: Fristen, Texte mit Rechtsfolge, oft Verzugszinsen, oft Anbindung an Inkasso, oft automatischer Versand. Das braucht Vorlagen, die zu deinem Vertrag passen, und die Bereitschaft, den Ton zu eskalieren. Blitzrechnung baut das nicht. Kein Schalter „nach 14 Tagen erinnern“. Kein Briefkasten, der ohne dich rausgeht.

Eine Erinnerung, die du selbst schreibst, darf freundlich sein, darf die Nummer nennen, darf dieselbe PDF noch einmal anhängen. Sie ist keine neue Rechnung. Sie bekommt keine neue Nummer, nur weil jemand nicht gezahlt hat. Neue Nummer ist neues Entgelt oder Korrektur, nicht Ungeduld.

Wer rechtlich mahnen will, tut das mit klarem Kopf, oft nach Rat — nicht weil eine App den Kalender vollgeschrieben hat. Diese Seite ist keine Anleitung zum Mahnbescheid.

Blitzrechnung im App Store laden

Offene Posten im Nebenberuf

Im Zweitjob sind offene Posten oft drei Namen, nicht dreihundert. Du weißt, wer langsam überweist, wer die Mail an rechnung@ nie weiterleitet, wer bargeldnah bezahlt. Das Dashboard ersetzt das Wissen nicht. Es hindert dich nur daran, die eine PDF zu vergessen, die im Teilen-Menü hängen blieb.

Die Einordnung, warum schmale Tools ohne DATEV hier passen, steht unter Nebenberuf ohne DATEV. Kurzantworten zu PDF, § 19 und was die App nicht kann: FAQ Kleinunternehmer-Rechnung.

Kunden und Belege kostenlos mit Banner; neue Rechnungen im Abo über Apple. Offene Posten gehören zur Rechnungsschicht. Ohne geschriebene Rechnung gibt es nichts offenes zum Zeigen.

Bankabgleich fehlt genauso ehrlich

Kein Online-Banking in der App. Kein Zuordnen von Eingängen per Algorithmus. Du siehst den Eingang dort, wo du Bank machst, und markierst in Blitzrechnung. Zwei Orte, ein Tap. Für 1–20 im Monat ist das zumutbar. Für eine Kanzlei mit Stapel ist es unzumutbar — dann ist die Zielgruppe eine andere.

Wer beides will (Abgleich plus Mahnung plus DATEV), sucht eine Suite. Marken-SERPs zu lexoffice oder sevdesk bedienen wir nicht. Fremde Produkte, uneinholbar brandig, anderer Job.

Wie du Erinnerung sauber hältst, ohne Feature-Fake

Eine Mail, Betreff mit Nummer, Satz „die Rechnung vom … ist noch offen“, Anhang dieselbe PDF. Kein neuer Steuerausweis. Kein zweiter Betrag. Kein „letzte Mahnung“, wenn es die erste Erinnerung ist. Ton wie der Rest deiner Korrespondenz.

Wenn der Kunde nie antwortet, ist das ein Geschäftsentscheid, kein Dashboard-Fehler. Wenn der Kunde zahlt und du nicht abhakst, bleibt der Posten offen und nervt nur dich. Hygiene schlägt Automatik, solange die Menge klein ist.

Fälligkeit auf der Rechnung hilft dem Kunden und dir. Sie ist kaufmännisch, bei KU nach § 34a nicht in jeder Konstellation Pflicht. Ohne Fälligkeit ist „offen seit“ ein Gefühl. Mit Fälligkeit ist es ein Datum.

Grenze in einem Satz

Sehen: ja. Abhaken: ja. Automatisch mahnen: nein. Bank synchronisieren: nein. DATEV: nein. Das Dashboard ist eine Liste. Die Liste lügt nicht, wenn du sie nicht anlügst.

Kontakt: info@bruniqo.de. Keine erfundenen Inkasso-Quoten, keine Sterne. Offene Posten sind der Restbetrag deiner Arbeit, nicht ein zweites Produkt.

Was du im Dashboard suchst — und was nicht

Du suchst: welche PDF noch nicht abgehakt ist, welche Nummer, welcher Name, welcher Betrag. Du suchst nicht: Mahnstufe, Verzugszins, Inkasso-Status, „letzte automatische Erinnerung am“. Diese Spalten gibt es nicht, weil das Produkt sie nicht hat.

Umsatz daneben ist eine Summe der geschriebenen Arbeit, keine Prognose, kein Soll-Ist gegen den Businessplan. Wer das Dashboard als Controlling-Suite liest, liest zu viel. Wer es als Zettelersatz liest, liest richtig.

Belege und Ausgaben nach Kategorie liegen neben den Rechnungen. Sie erklären nicht, warum eine Forderung offen ist. Offene Posten sind Ausgangsrechnungen ohne Abhaken, nicht die Mietzahlung, die du selbst noch überweisen musst.

Erinnern ohne den Beleg zu verdoppeln

Ton 1, nach der Fälligkeit: Nummer, Datum, dieselbe PDF, ein Satz. Ton 2, später: klarer, immer noch dieselbe Nummer, immer noch keine neue Rechnung. Ton 3 ist oft ein Gespräch oder die Entscheidung, nicht mehr zu liefern — nicht eine App, die den dritten Brief baut.

Verwechsle Erinnerung nicht mit Storno. Storno ändert den Beleg. Erinnerung ändert den Umschlag. Wer aus Ungeduld eine zweite PDF mit neuer Nummer und demselben Entgelt schickt, hat zwei offene Posten für eine Leistung. Das Dashboard zeigt dann ehrlich zwei Zeilen und du hast das Chaos selbst gebaut.

Teilzahlung: wenn der Kunde die Hälfte überweist, ist der Posten nicht halb automatisch erledigt, nur weil du es „im Kopf weißt“. Markiere, was deine Hygiene braucht — oft bleibt die Zeile offen, plus eine Notiz, bis der Rest da ist. Die App behauptet kein Split-Mahnwesen.

Warum die Ehrlichkeit besser ist als ein Fake-Schalter

Ein Schalter „Mahnung in 14 Tagen“, der intern nur eine lokale Notiz wäre, wäre irreführend. Ein Schalter, der wirklich Mails ohne dich schickt, wäre ein anderes Produkt mit anderen Texten, anderen Risiken, anderer Erwartung. Blitzrechnung bleibt beim Sehen und Abhaken.

Kunden und Belege in der kostenlosen Schicht; neue Rechnungen im Abo über Apple. Ohne geschriebene Rechnung kein offener Posten. Das Dashboard kann nicht mahnen, was nicht existiert, und es soll nicht so tun.

Für 1–20 im Monat kennst du die Namen. Das ist der Grund, warum fehlendes Mahnwesen hier kein Defekt ist. Es ist die Zielgruppe. Wer 200 offene Posten hat, hat die Zielgruppe verlassen — ohne dass diese Seite das als Beleidigung meint. Es ist nur der Job, den eine Suite übernimmt und den wir nicht als Feature täuschen.

Ein letzter Blick: das Dashboard nach dem Eingang öffnen, abhaken, fertig. Nicht nach dem Senden. Nicht nach der Erinnerung, die du dir nur vorgenommen hast. Der Status folgt dem Konto, das du woanders führst. Die Liste in Blitzrechnung folgt deinem Tap. Zwei Orte, eine Wahrheit, kein automatischer Brief.

Blitzrechnung im App Store laden