Blitzrechnung · Kundenadressen ohne CRM: Stamm für 1–20 Rechnungen

Kundenadressen ohne CRM: Stamm für 1–20 Rechnungen

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Acht Stammkunden und drei Gelegenheitsadressen sind kein CRM-Projekt. Sie sind ein Adressbuch mit Pflichtfeldern. Unser Produkt Blitzrechnung speichert Kundenadressen, damit die nächste Rechnung an dieselbe Firma nicht fünf Felder neu diktiert. Das ist Stamm für 1–20 Rechnungen im Monat, keine Pipeline, keine Lead-Score, keine Suite.

Wer „CRM für Selbständige“ aufzieht, kauft Follow-ups, Tags, Kanban, Auswertungen. Davon braucht der Nebenberuf mit monatlich denselben Belegen nichts. Er braucht Name, ladungsfähige Anschrift, die Mail, an die das PDF soll, und die Sicherheit, dass die nächste Nummer auf denselben Empfänger zeigt.

Was in eine Kundenkarte gehört

Vollständiger Name, so wie der Empfänger auf der Rechnung stehen muss. Bei Firmen der Name, unter dem sie auftreten, plus Straße, Hausnummer, PLZ, Ort. Bei Privatpersonen Vor- und Nachname plus Wohnanschrift. Ein Spitzname aus dem Chat gehört nicht auf den Beleg.

Mailadresse der Buchhaltung, nicht nur die private, mit der der Auftrag entstand. Telefon optional, für die eine Rückfrage, nicht fürs Marketing. Interne Notiz, wenn du sie brauchst: „Rechnung immer an rechnung@, nicht an Max.“ Die Notiz ist für dich. Die Rechnung bleibt gesetzlich karg.

USt-IdNr. des Kunden nur, wenn du sie wirklich brauchst — bestimmte EU-Sachverhalte, Reverse Charge. Für die typische Kleinunternehmer-Rechnung nach § 34a UStDV reicht der Empfänger mit Anschrift. Stopfe die Karte nicht mit Feldern, die du nie ausweist.

Bankverbindung des Kunden gehört nicht in deine Rechnung. Deine IBAN steht im Profil. Die Verwechslung ist peinlich und teuer.

Was ein CRM extra will — und warum du es weglässt

Phasen, Erinnerungen, „letzter Kontakt vor 14 Tagen“, Newsletter, Duplikatserkennung über fünf Quellen. Das sind Jobs für Leute, die verkaufen, bevor sie liefern. Hier ist der Job: liefern, dann PDF. Die Adresse ist Mittel, nicht Produkt.

Blitzrechnung ist keine Buchhaltungssuite. Kein DATEV, kein Mahnwesen, kein Bankabgleich. Der Kundenstamm füttert Rechnungen, nicht eine Kanzlei. Wer die Kanzlei nur noch über DATEV füttert, braucht ein anderes Produkt — eingeordnet unter Nebenberuf ohne DATEV.

Kunden und Belege bleiben in der kostenlosen Schicht nutzbar; neue Rechnungen liegen im Abo. Du kannst den Stamm anlegen, bevor du die erste Pro-Rechnung schreibst. Das ist der richtige Reihenfolge: Adressen einmal, Belege oft.

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Wiederverwenden, nicht kopieren

Die zweite Rechnung an dieselbe GmbH ist ein Tap auf die Karte, nicht Copy-Paste aus der letzten PDF. Copy-Paste übernimmt alte Leistungsbeschreibungen, alte Beträge, manchmal die alte Nummer-Idee. Die Karte übernimmt nur den Empfänger.

Wenn die Firma umzieht, änderst du die Karte und schreibst neu. Alte PDFs bleiben, wie sie waren. Du fälschst keine verschickte Rechnung, indem du die Adresse in einem Archiv-PDF überschreibst. Verlauf ist ehrlich: damals die alte Straße, heute die neue.

Wenn zwei Ansprechpartner dieselbe Firma sind, eine Karte, zwei Mails in der Notiz. Zwei Karten für dieselbe GmbH erzeugen zwei Schreibweisen und irgendwann zwei Anschriften. Für 1–20 Belege ist das vermeidbar.

Gelegenheitskunden ohne Stammtheater

Eine einmalige Privatperson darf eine Karte sein, die du nie wieder anfasst. Löschen ist erlaubt, wenn du die PDFs behältst. Der Stamm ist kein Museum. Er ist die Menge, die du nächsten Monat wieder brauchst.

Nicht jede Visitenkarte wird eine Karte in der App. Nur wer eine Rechnung bekommt. Der Rest bleibt im Adressbuch des iPhone, wo er hingehört.

Adresse und Pflichtangabe

Name und Anschrift des Empfängers sind Pflicht — in der Vollrechnung nach § 14 Abs. 4 UStG und in der KU-Liste nach § 34a UStDV. Ein Postfach allein gilt in der Praxis nicht als vollständige Anschrift. Die Kundenkarte ist der Ort, an dem du das einmal richtig machst. Die ausführliche Feldliste: Pflichtangaben.

Tippfehler in der Anschrift sind der Grund, warum PDFs zurückkommen. Tippfehler in der Steuernummer stehen im Profil, nicht in der Kundenkarte — das ist deine Nummer, nicht die des Kunden. Mische die beiden Stämme nicht.

Kein CRM-Versprechen

Diese Seite behauptet nicht, Blitzrechnung sei ein „schlankes CRM“. Es ist ein Kundenstamm für Rechnungen. Pipeline, Angebote, Tickets: nicht der Job, Angebot schreiben in den Quellen nicht bestätigt. Wer das braucht, nimmt ein Werkzeug dafür und lässt die Rechnungs-App die Belege bauen.

Kontakt für Produktfragen: info@bruniqo.de. Keine Fake-Nutzerzahlen. Zielgruppe bleibt Solo, iPhone-first, unter einer Minute, 1–20 im Monat. Der Stamm ist genau so groß, wie diese Zahl.

Acht Stammkunden sind eine Liste, keine Strategie

Schreib die acht Namen auf, die nächsten Monat wieder eine PDF bekommen. Das ist der Stamm. Alles andere ist Gelegenheit. CRM-Software lebt davon, Gelegenheit in Pipeline zu verwandeln. Du lebst davon, die acht richtig anzuschreiben.

Die acht brauchen vollständige Anschriften, die buchhalterische Mail, eine Schreibweise des Firmennamens, die du nicht jeden Monat neu erfindest. GmbH mit oder ohne Rechtsform, „& Co.“, der Bindestrich im Straßennamen: einmal klären, in der Karte speichern. Die neunte Rechnung an dieselbe Firma ist dann langweilig. Langweilig ist der Gewinn.

Wenn aus acht zwanzig werden, ist der Stamm immer noch ein Stamm. Bei zwanzig Karten lohnt sich keine Suite. Bei zweihundert vielleicht. Die Zielgruppe dieser App endet bewusst vor der Suite.

Dubletten ohne Dubletten-Engine

Zwei Karten „Müller GmbH“ und „Müller GmbH Bau“ sind oft dieselbe Empfängerin mit zwei Schreibweisen. Bevor du die zweite anlegst, such in der App nach Müller. Eine Karte, eine Anschrift, eine Mail. Interne Notiz, wenn der Ansprechpartner wechselt.

Privat und Firma derselben Person: zwei Karten, wenn zwei Empfänger auf dem Beleg stehen müssen. Eine Karte, wenn du immer an dieselbe Anschrift fakturierst. Das entscheidet der Beleg, nicht das Bauchgefühl aus dem Chat.

Löschen: ja, wenn keine offene Rechnung mehr an dieser Karte hängt und du die PDFs behältst. Der Stamm ist kein Friedhof für Visitenkarten von der Messe.

Was der Stamm nicht speichert

Keine Schufa. Keine Zahlungsziele als Score. Keine „Kunde ist langsam“-Ampel, die irgendwann in einer Mahnung landet — Mahnwesen baut die App nicht. Eine Notiz „zahlt nach Erinnerung“ ist für dich. Sie ist kein automatischer Text.

Keine Produktkataloge, keine wiederkehrenden Positionen als CRM-Opportunity. Positionen gehören auf die Rechnung, wenn du sie schreibst. Der Stamm hält den Empfänger fest.

Profil und Stamm bleiben zwei Schubladen: du und die anderen. Wer die eigene IBAN in eine Kundenkarte legt, hat die Schubladen verwechselt. Wer die Kunden-USt-IdNr. ins eigene Profil legt, auch.

Acht Namen, vollständige Anschriften, ein Tap für die nächste PDF. Das ist der Stamm ohne CRM.

Einmal anlegen, monatlich nur noch wählen

Der erste Abend kostet Zeit: acht Karten, Anschriften prüfen, Mails der Buchhaltung, Schreibweise der Firma. Danach ist der Monat ein Tap. Genau deshalb existiert der Stamm. Wer die Karten nie anlegt, diktiert jeden Beleg neu und macht aus 1–20 Rechnungen unnötig viele Felder.

Wer die Karten anlegt und dann trotzdem Copy-Paste aus der letzten PDF macht, hat den Stamm umgangen. Die letzte PDF enthält Leistung und Betrag, die nicht zu diesem Monat gehören. Die Karte enthält den Empfänger. Nimm die Karte.

Umzug, Umfirmierung, neue rechnung@-Adresse: Karte ändern, neue PDF. Alte PDFs bleiben die alten. Der Stamm ist lebendig, die verschickte Rechnung ist tot im guten Sinn — unverändert abgelegt.

Damit endet der CRM-Reflex. Keine Pipeline. Acht Namen, die nächsten Monat wieder da sind.

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