Stromkosten-Rechner · Nachtstrom HT/NT: zwei Arbeitspreise in einer Wohnung
Nachtstrom HT/NT: zwei Arbeitspreise in einer Wohnung
Stromkosten-Rechner im App Store ladenManche Verträge haben zwei Arbeitspreise: Hochtarif am Tag, Niedertarif in der Nacht, oft auf demselben Zähler mit zwei Registern, manchmal auf einem zweiten Zähler für Wärme. Wer daraus einen Mittelwert rührt und alle Geräte damit multipliziert, macht den Trockner nachts künstlich teuer und den Router tagsüber künstlich billig — oder umgekehrt. Unsere App Stromkosten-Rechner speichert einen Haushalt als einen Arbeitspreis plus Geräteliste. Zwei Preise bildest du ehrlich als zwei Haushalte oder zwei Rechnungen ab, nicht als Börsenkurs und nicht als Auslegung für PV oder Wärmepumpe.
Dieser Text ordnet Geräte der Nacht zu. Er ist kein Wechselportal. Er setzt keinen amtlichen kWh-Preis. Die Uhrzeiten deines NT stehen auf deinem Vertrag, nicht in diesem Absatz.
Ein Preis je Rechnung, nicht ein Topf
HT ist der Arbeitspreis, der gilt, während das Register „hoch“ zählt. NT gilt, während „niedrig“ zählt. Grundpreis gibt es trotzdem, oft einmal, bei zwei Zählern zweimal. Die Gerätezeile in der App kennt nur den Preis, den du ihr gibst. Deshalb:
- Geräte, die nur oder fast nur in der NT-Fenster laufen (Nachtspeicher, mancher Heizstab, die Waschmaschine, die du bewusst nach 22 Uhr startest), rechnen mit dem NT-Arbeitspreis.
- Geräte, die durchlaufen oder tagsüber laufen (Kühlschrank, Router, Homeoffice, Herd am Abend vor NT), rechnen mit HT oder — ehrlicher — du teilst die Stunden.
Die App hat keinen eingebauten HT/NT-Schalter in den Vorlagen. Sie hat speicherbare Haushalte. Praktisch: Haushalt „Wohnung HT“ mit Preis A und den Tag-Geräten, Haushalt „Wohnung NT“ mit Preis B und den Nacht-Geräten. Derselbe Kühlschrank gehört nicht in beide, es sei denn, du teilst seine Stunden bewusst. Zweimal 8 Stunden Kühlschrank in beiden Listen ist doppelte Physik.
Beispiel, nur Mechanik: HT 0,35 €/kWh, NT 0,22 €/kWh, beides Rechenpreise, nicht dein Vertrag. Waschmaschine-Vorlage 2 000 W, 0,5 h/Tag. In HT: 2 000 × 0,5 × 365 × 0,35 / 1000 ≈ 128 €. Dieselbe Zeile in NT: mal 0,22 statt 0,35, rund 80 €. Die Differenz ist der Grund, die Maschine in das Fenster zu schieben, *falls* dein Vertrag das Fenster wirklich hat und das Gerät wirklich dort läuft. Eine Maschine, die um 18 Uhr startet, ist HT, auch wenn du sie NT genannt hast.
Haushalts-Arbeitspreise liegen typischerweise bei einigen Dutzend Cent. Die Spanne 25 bis 40 Cent ist grob und gilt nicht als „der“ Deutschlandpreis. NT liegt oft darunter, nicht immer so weit, wie Foren behaupten. Maßstab bleibt das Blatt.
Welche Geräte der Nacht gehören — und welche nicht
Nachtspeicher und elektrische Wärme mit eigenem Register: Nacht, oft eigener Zähler, eigener Grundpreis. Als zweiten Haushalt anlegen, nicht in die Küchenliste mischen. Die App bucht dir keinen zweiten Zähler beim Netz.
Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler: Nacht nur, wenn du sie wirklich dort startest und der Vertrag NT zu dieser Uhr hat. Nachbarn, Hausordnung, Quietsch-Schleudern um 23 Uhr sind keine App-Frage. Die Vorlage mit 0,5 h/Tag bleibt eine Annahme; drei Gänge die Woche sind 3/7.
Router, Kühlschrank, Gefrieren: nicht Nacht im Sinne von NT-Optimierung. Sie laufen, weil sie laufen. Den Router nachts ausmachen nur, wenn du das Netz wirklich nicht brauchst. Kühlschrank nicht ausstecken, um NT zu jagen.
Fernseher, Konsole, Rechner: meist HT, weil Menschen abends vor NT oder quer dazu sitzen. Standby über die Reststunden trägt denselben Arbeitspreis wie der Betrieb desselben Geräts — es sind dieselben kWh auf dem Register, das gerade zählt. Wenn Standby in die Nacht fällt und NT gilt, darfst du den Bereitschaftsanteil mit NT rechnen. Das ist feinteilig. Für die meisten Haushalte reicht: Betrieb HT, und Standby nicht zur großen Story machen, sobald ein Trockner in der Liste steht. Bereitschaft als Thema steht unter Grundpreis und Arbeitspreis nur, soweit der Fixblock den Vergleich kippt; die Jahreskosten-Sortierung der Geräte unter Tarif und Geräte.
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Was du nicht in denselben Topf rührst
Börsenpreis, dynamischer Tarif, Stundenpreise der EPEX: anderer Job. Die App verlangt einen Arbeitspreis, den du einsetzt, nicht ein Chart.
PV-Eigenverbrauch nachts: nachts liefert das Dach in der Regel nichts. NT ist nicht automatisch „dein Strom“. Wärmepumpen-Auslegung, SG-Ready, Wallbox-Lastgang: bewusst nicht dieser Cluster. Du kannst eine Wärmepumpe als eigenes Gerät anlegen und ihr den Preis geben, den ihr Register hat. Du sollst sie hier nicht dimensionieren.
Einen Mittelwert aus HT und NT über alle Geräte: bequem und falsch, sobald der Park nicht halb-halb läuft. Der Router ist nicht halb Nacht, nur weil der Zähler zwei Register hat.
Grundpreis auf NT-Geräte verteilen, weil „die Nacht den Zähler bezahlt“. Der Grundpreis hängt nicht daran, ob die Waschmaschine um 23 Uhr startet.
Zwei Haushalte, ein Zähler, eine Abrechnung
Die Jahresabrechnung addiert HT-kWh mal HT-Preis, NT-kWh mal NT-Preis, plus Grundpreis (oder zwei). Die App zeigt dir zwei Listen, wenn du sie so anlegst. Die Summe der Listen ist eine Schätzung. Der Zähler mit zwei Registern ist die Messung. Zwei Ablesungen je Register, Abstand Wochen, Hochrechnung je Register — dann siehst du, ob deine Nacht-Zuordnung Theater war.
Vorlagen sind typische Wattzahlen, keine Laborwerte. Das Typenschild der Nachtspeicherheizung ist nicht die 2 000 W der Waschmaschine. Eigenes Gerät anlegen, Stunden ehrlich, Preis vom richtigen Register.
Die App ist kostenlos im Store gelistet, Daten auf dem Gerät, kein Marktplatz. Store-Name weicht leicht ab; Apple-ID 6803639471. Werbung in der Erstwelle: der Hub sagt, Werbung einmalig entfernbar, sobald Werbung konfiguriert ist — kein zweiter Tarifpreis.
Zwei Arbeitspreise in einer Wohnung sind zwei Rechnungen. Ein Topf ist der Fehler, den HT/NT teuer oder künstlich billig macht. Stromkosten-Rechner nimmt dir die Multiplikation ab, sobald du den Preis nicht vermischt. Das Fenster, in dem NT gilt, steht auf deinem Vertrag. Die Maschine, die du dort nicht startest, bleibt HT — auch wenn der Wunsch anderslautet.
Register lesen, bevor du sortierst
Zwei Register am Zähler sind zwei Strecken. Ablesen heißt beide Zahlen, beide Daten. Eine Hochrechnung nur aus dem HT-Register erzählt den Tag und verschweigt die Nacht. Eine nur aus NT erzählt die Speicherheizung und verschweigt den Trockner am Samstagmittag.
Die vierzehn Vorlagen kennen keinen HT-Schalter. Du entscheidest über den Haushalt, in den das Gerät liegt, und über die Stunden. Ein Trockner, den du dreimal die Woche um 14 Uhr startest, gehört nicht in die NT-Liste, nur weil der Vertrag Nachtstrom hat. Ein Nachtspeicher, der durchläuft, sobald das Register wechselt, gehört nicht in die Küchenliste mit 0,35 €.
Standby in der NT-Nacht: rechnerisch sauber, praktisch oft Pfennigbeträge neben einem Heizregister. Erst sortieren, dann feinteilen. Die App weist Bereitschaft getrennt aus, sobald Betriebsstunden unter 24 liegen und eine Bereitschaftsleistung hinterlegt ist. Denselben Arbeitspreis wie den Betrieb desselben Geräts — es sei denn, du hast das Gerät bewusst in den NT-Haushalt gelegt.
Keine Auslegung: wir rechnen nicht, ob sich ein zweiter Zähler lohnt, ob die Wärmepumpe den NT braucht, ob die Wallbox nachts laden soll. Das sind andere Cluster. Hier: zwei Preise, zwei Listen oder zwei Rechnungen, Zählerregister als Messung, Vorlagen als typische Wattzahlen. Beispiel 0,35 und 0,22 bleiben Mechanik. Dein Blatt bleibt Maßstab. Die Startseite von Stromkosten-Rechner ist der Weg in den Store, wenn du die Listen auf dem iPhone führen willst statt auf zwei Bierdeckeln.
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