GrowRoadmap · Zehn Fragen zum Setup: Zelt, Licht, Wasser, System

Zehn Fragen zum Setup: Zelt, Licht, Wasser, System

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Zehn Angaben, keine Bestellliste. GrowRoadmap, unsere iPhone-App für den legalen Homegrow, rechnet aus dem, was physisch schon da ist, eine Wochenmatrix. Die Fragen gehören zu vier Familien: Zelt, Licht, System, Wasser. Dieser Text ist die Anleitung, sie ehrlich zu beantworten — nicht die Anleitung, Hardware zu kaufen oder Pflanzen zu beschaffen. Nur Volljährige, nur der gesetzlich zulässige Eigenanbau in Deutschland. Keine Samen, keine Stecklinge, keine Clubs, kein Rezept.

Drei grobe Angaben ergeben eine kostenlose Einschätzung. Die volle KI-Wochen-PDF mit Licht, Klima und Nährstoffen liegt hinter dem Grow-Pass (Einzelkauf, kein Abo-Zwang). Müll rein bleibt Matrix raus: „400 W äquivalent“ und „Zelt irgendwas 80“ erzeugen eine höfliche, falsche PDF.

So beantwortest du die zehn Fragen

  1. Miss das Zelt innen, nicht den Karton. Länge, Breite, Höhe in Zentimetern, lichte Maße. Ein 80×80×180, das mit Töpfen und Filter 72×72 nutzbar ist, ist kein 80er mehr. Die Fläche entscheidet, wie viele legale Pflanzen Licht bekommen — nicht der Stolz, „noch eine in die Ecke“ zu stellen.
  2. Notiere den Standort als Bedingung, nicht als Poesie. Keller (kühl, oft feucht), Wohnraum (Lärm, Lichtleck, Kinder), Dach (Hitze). Dieselbe LED in drei Räumen ist drei Setups. Die App kennt dein Kellerfenster nicht, wenn du es verschweigst.
  3. Lies die echte Leistungsaufnahme der Leuchte. Watt am Netzteil, nicht „äquivalent“. Ob du PPFD-Werte hast oder nur die Kartonzahl: sag das. Eine dimmbare LED ohne ehrliche Wattzahl bleibt ein stumpfes Werkzeug. Höhe allein ersetzt Dimmung nur grob.
  4. Sag, welches System du halten kannst. Erde puffert, Coco verlangt Rhythmus, Hydro verlangt Anwesenheit. Dieselbe Wochenüberschrift meint in den drei Medien verschiedene Stärken. Wer Hydro-Zahlen auf vorgedüngte Erde kippt, kopiert ein Chart, plant aber nicht.
  5. Miss das ungedüngte Wasser. EC und pH der Leitung oder der Quelle, bevor der erste Tropfen Dünger fällt. 0,3–0,6 mS/cm Grund-EC ist in Deutschland nicht ungewöhnlich, regional mehr. Ohne diese Zahl ist jede spätere EC-Zielspanne Rate.
  6. Inventarisiere Luft, nicht Wunschklima. Abluft mit oder ohne Filter, Umluft, Befeuchter, Entfeuchter, ob ein Thermo-Hygrometer auf Canopy-Höhe hängen kann. Hardware ohne Zielband ist Lärm. Die Fragen sollen wissen, welche Hebel du überhaupt hast.
  7. Nenne Töpfe, Drain und Medium so, wie sie stehen. Volumen, Untersetzer, ein Weg fürs Abwasser. Salzaufbau und Nachbarschaft entscheiden sich hier, nicht in einem Forum-Thread über „beste Erde“.
  8. Wenn du ein Dünger-Set schon einsetzt, nenne den Herstellerrahmen — nicht einen Wunsch-Shop. GrowRoadmap plant mit dem, was du legal bereits nutzt. Es bestellt nichts und rankt keine Flaschen. Ohne Set bleibt der Plan konservativer. Das ist Absicht.
  9. Begrenze die Pflanzenzahl auf Gesetz plus Licht, nicht auf „Platz im Foto“. Der gesetzliche Rahmen am Wohnsitz ist die Obergrenze. Drei dichte Kronen in 60×60 nehmen sich gegenseitig das Licht. Weniger Pflanzen, mehr Kontrolle — das ist Setup, nicht Geiz.
  10. Erzeuge die Roadmap erst, wenn die Angaben messbar sind. Drei Fakten für die kostenlose Einschätzung, volle zehn für die Matrix. PDF modern oder schlicht, Fakten identisch, an die Zeltstange. Ändert sich die Hardware, neu erzeugen — Woche acht eines alten Lichts nicht auf eine neue Leuchte kleben.

Die Reihenfolge ist Inventar vor Ehrgeiz. Wer bei Schritt 5 rät, darf bei Schritt 10 nicht überrascht sein.

Was die Fragen tun — und was sie bewusst lassen

Sie machen aus Inventar einen Ablauf. Sie sagen, welche Woche welches Band für Licht, Klima und EC gelten soll. Sie ersetzen kein Hygrometer, kein pH/EC-Gerät und kein Gesetz. Sie sind kein Journal: du hakst ab, du schreibst keinen Roman. Die Abgrenzung zum Tagebuch steht im Beitrag Wochenplan statt Grow-Tagebuch.

Was sie nicht tun: Samen empfehlen, Stecklinge erklären, einen Growshop verlinken, einen Cannabis-Club beantragen, medizinisches Cannabis andeuten. Wer „woher die Pflanzen“ sucht, ist auf der falschen Seite. Die Checkliste Setup planen statt kaufen inventarisiert Hardware, die du schon hast — dieselbe Haltung wie die zehn Fragen, anderer Job.

Ein generischer 20-Wochen-Kalender aus dem Netz kennt dein Leitungswasser nicht, deine Dachhitze nicht, deine vorgedüngte Erde nicht. Genau deshalb sind zehn ehrliche Antworten mehr wert als fünfzig Flaschenfotos.

Drei Angaben frei, zehn für die volle Matrix

Der Einstieg ist absichtlich kurz. System, eine Lichtzahl (Watt oder PPFD), grobe Klimabedingung: daraus wird eine Einschätzung, kein Kaufzwang. Wer genauer werden will, geht durch die restlichen Fragen. Der Grow-Pass schaltet die volle KI-Wochen-PDF frei. Du speicherst Roadmaps in der App und druckst sie. Das ist Planung, kein Social-Feed.

Wenn du nur drei Felder füllst und den Rest schätzt, ist die Einschätzung ehrlich grob. Das ist besser als eine detaillierte Lüge. „Ich habe irgendwas 240 Watt und Erde“ darf eine vorsichtige erste Woche erzeugen. „Ich habe 600 Watt äquivalent und Osmose, obwohl die Leitung 0,7 mS/cm hat“ darf das nicht.

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Ehrlichkeit an vier Stellen, die Anfänger schönen

Licht. Marketing-Watt und Chip-Watt sind keine PPFD. Ohne Raster-Messung bleibst du konservativ: dimmen, Abstand, Herstellerkarte als Obergrenze, nicht als Mittelwertfantasie. Hier zählt nur, dass die Frage eine Zahl braucht, die du vertreten kannst — nicht die Photonen-Herleitung.

Wasser. Chart-EC 1,2 ohne Grundwasser ist eine andere Flüssigkeit als deine. Hartes Wasser plus Extra-Calcium plus Basisdünger ist der Klassiker für Blattränder. Osmose auf null und alles künstlich aufbauen ist eine Methode, kein Muss. Die Frage will den Ausgangswert, nicht eine Ideologie.

System. Vorgedüngte Erde in Woche zwei mit vollem Flaschenplan ist die Standard-Überdüngung. Coco ohne Drain-EC ist Blindflug. Hydro ohne tägliche Anwesenheit ist ein anderes Hobby. Die App fragt das System, weil der Kalenderblatt-Montag sonst lügt.

Zelt und Dichte. 60×60 ist lehrreich und unerbittlich. 80×80 verzeiht mehr. 120×120 braucht Licht, das die Fläche deckt, sonst wächst nur die Mitte. Pflanzenzahl im legalen Rahmen plus Fläche ist eine Setup-Frage, kein Vereinsthema.

Rechtlicher Rahmen, den keine Frage wegrationalisiert

Eigenanbau in Deutschland: Volljährige, begrenzte Pflanzenzahl am Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Schutz vor Zugriff Dritter — besonders Kinder und Jugendliche —, kein Verkauf, keine Weitergabe. Details stehen im Konsumcannabisgesetz und können sich ändern. Dieser Text ist keine Rechtsberatung. Die App plant das Heimzelt, nicht den Vereinsbetrieb einer Anbauvereinigung.

Geruch, Lärm, Strom und Feuchte sind Nachbarschaftsthemen. Ein Setup, das nur auf Papier 28 °C bei voller Abluft hält, fällt in der Mietwohnung um 23 Uhr durch. Plane den leisen Pfad in den Antworten mit: Filter sitzt, Lüfterstufe nachts erträglich, Zelt nicht zugänglich für Minderjährige.

Wenn die PDF höflich falsch wird

Dann war eine der zehn Antworten Theater. Typische Quellen: Watt vom Werbebanner, Zeltmaß außen, Wasserwert erfunden, Medium „Erde“ obwohl Coco in den Töpfen steht, Pflanzenzahl nach Wunschfoto. Korrigiere die Angabe, erzeuge neu. Hänge nicht zwei PDFs übereinander und mittle sie im Kopf.

Saison ändert das Setup, ohne dass sich das Zeltmaß ändert. August unterm Dach ist nicht Februar im Keller. Standort und Geräte wandern in die Fragen; ein Thermometer bleibt trotzdem Pflicht. Die Matrix sagt das Band, die Messung sagt, ob du dort bist.

Mini-Prüfung vor dem Erzeugen

Kann ich jedes Feld einer Messung oder einem Typenschild zuordnen? Weiß ich, welches Medium wirklich im Topf ist? Habe ich EC und pH des ungedüngten Wassers? Ist die Pflanzenzahl im gesetzlichen Rahmen und im Lichtkegel? Sitzt ein Sensor auf Canopy-Höhe, nicht im Abluftschlauch?

Wenn vier Ja und ein Nein: erst messen, dann tippen. Die zehn Fragen sind schnell. Das Inventar dauert länger und spart die teure Phase, in der drei Zelts und zwei Leuchten da sind und keine Woche eine Zahl hat.

Die Startseite von GrowRoadmap bleibt der Hub zum Laden. Die Fragen selbst sind der Job dieser Seite: ehrlich, knapp, ohne Shop.

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