GangGefährte · Ganganalyse on-device: Videos bleiben auf dem iPhone
Ganganalyse on-device: Videos bleiben auf dem iPhone
GangGefährte im App Store ladenDas Video vom Gassi ist ein Bild vom Hund, nicht ein Upload in eine fremde Mappe. GangGefährte wertet mit der Bilderkennung von Apple direkt auf dem iPhone aus. Videos und Bilder verlassen das Gerät nicht. Kein Konto, keine Werbung, kein Tracking. Das ist die Bauweise, nicht ein Siegel, das man in den Store-Text klebt und intern anders hält.
Nur wenn du es ausdrücklich einschaltest, werden für die KI-Formulierung der Sätze oder eine freiwillige Datenspende reine Messwerte übertragen — beides ist ab Werk aus. Der Clip selbst ist nicht Teil dieser Einwilligung. Wer den Schalter nie umlegt, bleibt vollständig lokal.
Diese Seite ist der Datenschutz- und Exportjob. Sie ist keine Diagnose-Grenze (die hat eine eigene Seite) und keine Filmanleitung. Sie sagt, wo das Bild bleibt, was rausgehen kann, und was das fürs Gespräch in der Praxis heißt.
Was on-device konkret bedeutet
Die Bewegungsanalyse läuft auf dem Telefon, das du in der Hand hast. Ohne Netz auf dem Waldweg bleibt die Auswertung möglich, sobald die Aufnahme da ist. Ein Konto, das den Clip „zur Sicherheit in der Cloud“ spiegelt, gibt es nicht. Wer das Gerät verliert, verliert lokale Dokumentation — wie bei Fotos, die nie in iCloud lagen. Das ist die ehrliche Kante.
Apple Vision ist das Werkzeug für das, was im Seitenvideo lesbar ist: Bewegung in 2D, Regionen, Messwerte nur bei ausreichender Datenbasis. Es ist keine Klinik, kein Laufband, keine 3D-Volumetrie. Grenzen gehören zur Methodik und dürfen im Gespräch so heißen.
Kein Tracking heißt: die App baut keinen Werbegraphen aus eurem Gassi. Support-Mail an Info@bruniqo.de ist der Kanal für Fehler, nicht ein unsichtbares Telemetrie-Abo.
Was optional rausgeht — und was nicht
Zwei Schalter, ab Werk aus:
KI-Formulierung. Reine Messwerte können helfen, die Sätze zu formulieren, die du auf dem Bildschirm liest. Der Clip bleibt. Du entscheidest, ob Formulierung lokal reicht oder ob du diesen Weg einschaltest.
Datenspende. Wieder Messwerte, freiwillig, zur Verbesserung. Kein Video. Kein Zwang. Kein besseres Ergebnis als Lockmittel — die Analyse muss ohne Spende denselben Job tun.
Alles andere bleibt auf dem Gerät, bis du exportierst: PDF-Bericht, das Video selbst, wenn du es der Praxis schickst. Schicken ist deine Handlung, wie Kliniken es ohnehin handhaben, wenn sie um Clips bitten.
Praxisgespräch: lokal zeigen, bewusst senden
Im Sprechzimmer reicht oft das Telefon in der Hand: Clip abspielen, PDF zeigen, drei Sätze zum Tag. Du musst nichts in ein Portal laden, damit die App „fertig“ ist. Wenn die Praxis eine Datei will, schickst du sie auf dem Weg, den die Praxis nennt — Mail, Messenger, Stick —, nicht weil GangGefährte eine Cloud-Pflicht hätte.
Wenn eine Praxis das PDF ablehnt und nur das Rohvideo will, ist das fachlich konsistent: Augen zuerst, Software später oder gar nicht. On-device ändert diese Ordnung nicht. Es ändert nur, dass der Clip nicht schon bei einem Anbieter liegt, bevor jemand gefragt hat.
Datenschutz in der Praxis ist deren Job für ihre Akte. Dein Job ist, nicht mehr zu schicken, als der Termin braucht. Zwei, drei Clips, nicht zwanzig. Das PDF mit Befundsätzen und ausgewiesenen Grenzen, nicht als zweite Meinung gegen die erste Untersuchung.
Die Haltung ohne Orakel steht unter Verlaufshilfe ohne Diagnose. Kurzfragen unter FAQ.
Export ohne Cloud-Zwang
PDF-Bericht: Sätze nach Gesamtbild, Vorderhand, Hinterhand, Rumpf, Rute; Messwerte als Beleg; Datenbasis und Grenzen. Das ist Dokumentation fürs Gespräch, kein Arztbrief. Du kannst ihn zeigen, du musst ihn nicht in ein Netz legen.
Video: bleibt in der App bzw. in deinen Fotos, je nachdem, wie du aufnimmst. Teilen ist iOS-Teilen, nicht ein verstecktes Backend.
Referenzgang und spätere Läufe liegen lokal, damit der Vergleich auf demselben Gerät stattfindet. Ein zweites iPhone ist ein zweites Archiv, solange es kein Konto gibt, das sie merget. Das ist unbequem und klar.
Die Datenschutzerklärung liegt auf der Startseite von GangGefährte unter Datenschutz.
Was on-device nicht verspricht
Nicht: unsichtbar für die Praxis, wenn du selbst schickst. Nicht: anonym in der Stadt, wenn jemand über die Schulter schaut. Nicht: forensisch wasserdicht gegen Gerätezugriff. Nicht: besser als eine klinische Untersuchung, nur weil „Apple Vision“ nach Labor klingt.
2D vom Gassi bleibt 2D vom Gassi. On-device bleibt eine technische Entscheidung für das Bild und für dich. Die Diagnose bleibt in der Praxis. Krankheitsnamen bleiben Output, den die App nicht schreibt.
Support: welches iPhone, welche iOS-Version, an welcher Stelle der Aufnahme es hakt — das beschleunigt die Antwort. Keine Sterne erfinden, keine Nutzerzahl. Die App ist im Store; CTA nüchtern.
Warum „Cloud fürs Gangbild“ der Default anderer Produkte ist
Viele Tierschutz- und Foto-Apps leben von Upload: Backup, Teilen-Link, Modell in der Ferne. Das ist bequem, wenn das Gerät stirbt, und weit, wenn das Video ein Hund ist, der nicht eingewilligt hat. GangGefährte wählt den unbequemen Default: lokal. Bequemlichkeit kommt zurück, wenn du selbst exportierst. Weite kommt nicht zurück, solange die Schalter aus sind.
KI-Formulierung als Option ist ein schmaler Kanal für Messwerte, nicht für Bilder. Wer Sätze will, ohne Werte zu senden, lässt den Schalter aus und liest, was das Gerät lokal formuliert. Wer spenden will, tut das bewusst. Ab Werk aus heißt: kein dunkles Opt-out nach dem ersten Start.
Kein Konto heißt auch: kein Passwort, das ein Video schützt, das gar nicht oben liegt. Der Schutz ist Abwesenheit. Wer das iPhone mit Code und — wenn du willst — mit der üblichen Geräteverschlüsselung von iOS schließt, schließt das Archiv mit. Das ist Alltagsschutz, kein Versprechen gegen forensischen Zugriff.
PDF, Video, Gespräch — drei Wege raus, alle bewusst
Das PDF ist Text und Methodik. Es enthält keine heimliche Cloud-Adresse. Du kannst es zeigen, du kannst es mailen, du kannst es lassen.
Das Video ist das Bild. Manche Praxen wollen nur das. Dann ist das PDF optional. On-device ändert nicht, dass Augen zuerst kommen.
Das Gespräch ist der dritte Weg und braucht oft gar keine Datei: Telefon hinhalten, Clip laufen lassen, drei Sätze zum Tag. Das ist der datensparsamste Export: Licht und Ton im Zimmer, nichts in einem Netz.
Wenn du mailst, wählst du Empfänger und Umfang. Nicht zwanzig Clips an eine allgemeine Praxisadresse. Beschriften, zwei, drei Dateien, die offene Frage. Datenschutz der Akte ist dann deren Job. Deiner war, nicht mehr zu schicken als der Termin braucht.
Referenzgang und spätere Läufe bleiben auf dem Gerät, damit der Vergleich dort stattfindet, wo gefilmt wurde. Ein zweites Telefon ist ein zweites Archiv. Unbequem, klar, ohne Sync-Theater für ein Gangbild.
Die Produktgrenze bleibt: keine Diagnose in der Ferne, keine Diagnose lokal. On-device ist Technik und Halt. Die Untersuchung bleibt in der Praxis.
Gerät wechseln heißt Archiv bewusst mitnehmen: PDF exportieren, Clips teilen, Referenzgang auf dem neuen iPhone neu anlegen, wenn die Dateien nicht mitwandern. Es gibt kein Konto, das das unsichtbar erledigt. Unbequem, klar, ohne dass ein Hundevideo oben landet, nur weil du ein Telefon gekauft hast. Wer wechselt, plant den Export wie den Termin: wenige Dateien, beschriftet, lokal.
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