Baustellen-Sprüche · Eigene Sprüche merken: Sammlung bleibt auf dem Gerät
Eigene Sprüche merken: Sammlung bleibt auf dem Gerät
Baustellen-Sprüche im App Store ladenAuf jeder Anlage laufen Sätze um, die in keiner Liste stehen. Der eine vom Polier, der nur bei euch sitzt. Der Halbsatz vom Azubi, der seit drei Jahren als Drohung funktioniert. Baustellen-Sprüche lässt genau die in die Sammlung: Text, optional ein Nachschlag, lokal auf diesem iPhone. Kein Konto, kein öffentlicher Feed, kein Generator, der aus eurem Gag den Dienstag der Republik macht.
Die mitgelieferten 120 Sprüche bleiben 120. Eigene Einträge hängen nicht in der Datumsserie. Sonst würde jeder neue Satz die Vergangenheit verschieben, das Archiv wäre Müll, und der Spruch des Tages wäre nicht mehr derselbe Satz auf allen Geräten. Merken und Eintragen sind Besitz. Der Kalender bleibt Kalender.
Was „Sammlung“ hier heißt
Drei Dinge liegen lokal: gemerkte Sätze aus den 120, eigene Texte, die Uhrzeit der Mitteilung. Die Sammlung ist der Ort, an dem die eigenen und die gemerkten zusammenkommen. Sie sind durchsuchbar, sie lassen sich als Karte schicken wie die mitgelieferten, sie überleben den Tag, an dem der Tagesspruch ein anderer ist.
Merken ist der schnelle Weg: der Satz aus Werkzeug oder Bauherr sitzt, du hängst ihn an die Sammlung, fertig. Eintragen ist der langsamere: du tippst, was bei euch wirklich gesagt wird. Beides bleibt auf dem Gerät. Cloud-Sync über Apple-ID ist nicht der Job. Wer das iPhone wischt, wischt die eigenen Sätze mit. Das ist die ehrliche Kante von „ohne Konto“.
Wer Backup will, schickt sich die wichtigen Karten selbst — als Bild in eine Notiz, in die Gruppe, wohin ihr sowieso stellt. Die App verspricht keine unsichtbare Sicherung in einem Konto, das es nicht gibt.
Warum eigene Sätze den Kalender nicht drehen
Der Spruch des Tages kommt aus dem Datum. Alle, die die App am selben Kalendertag öffnen, sehen denselben Satz. Das ist das Ritual, beschrieben im Blog zum Spruch des Tages. Würden eigene Einträge in diese Rotation rutschen, hätte jede Kolonne einen privaten Dienstag. Dann wäre „der Satz von heute“ kein gemeinsamer Satz mehr, und das Archiv der letzten Tage — gebaut aus dem Datum, kein Extra-Speicher — würde lügen.
Deshalb bleiben eigene Texte in der Sammlung und in der Suche, nicht in der Ziehung. Du findest sie, wenn du sie brauchst. Du zwingst sie nicht der ganzen Serie auf. Das ist Höflichkeit gegenüber dem Ritual und gegenüber jedem, der denselben Kalender hat.
Dasselbe gilt fürs Merken. Ein Favorit ist ein Favorit, kein neuer Montag. Widget und Mitteilung tragen den Datumsspruch, nicht den gemerkten. Wer den gemerkten will, öffnet die Sammlung. Wer den heutigen will, schaut auf die Kachel oder die Glocke.
Ohne Konto ist kein Mangel, es ist die Bauweise
Ein Konto gäbe es nicht mal als Option. Kein Login vor dem ersten Satz. Kein „melde dich an, um Favoriten zu speichern“. Die 120 liegen in der App, offline. Die Karte zum Teilen wird auf dem Gerät gerendert. Die eigenen Sätze liegen daneben. Auf der Anlage ohne Empfang bleibt der Satz da.
Was ein Konto sonst verkauft — Sync, Feed, öffentliche Profile, „deine Sprüche für alle“ — ist hier bewusst nicht der Job. Öffentliche Folklore endet in Listenmagazinen und Pinterest. Private Folklore endet in der Bude. Die App bedient die Bude.
Wer die Sätze der Kolonne in einen Generator kippt, macht aus Lage-Humor Content. Diese App würfelt nicht. Sie speichert, was du eintippst, und sie teilt, was du teilst. Der Unterschied ist Absicht.
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So landet ein eigener Satz in der Gruppe
Der Weg ist derselbe wie bei den mitgelieferten: Sammlung öffnen, Satz wählen, Design wählen, Als Bild teilen. Quadrat, 1080 mal 1080, Warnbake, Stahlplatte oder Bauzaun. Die Anleitung steht unter Spruch als Bild teilen. Eigene Texte bekommen dieselbe Form. In der Gruppe sollen sie nicht nach Notiz aussehen, nur weil sie nicht aus den 120 stammen.
Schreib den Satz so, wie er gesagt wird, nicht so, wie ein Kalender ihn glätten würde. Nachschlag optional, wenn der Satz allein zu innen ist — ein Name, eine Baustelle, ein Jahr. Der Nachschlag ist für euch, nicht für eine Timeline.
Was ihr mit eigenen Sätzen macht, ist eure Sache, inklusive Verantwortung für den Inhalt. Die mitgelieferten Sätze sind Teil der App, kein Freibrief für Merch-Shops. Eigene Sätze gehören euch. Anstößiges als Köder ist trotzdem kein Stil, den diese Seiten bedienen.
Was die Suche damit macht
Unter „Alle Sprüche“ liegt die volle Liste der 120, volltextdurchsuchbar. Eigene Einträge landen in der Suche dazu. Du tippst ein Wort, das der Tag braucht, und bekommst Treffer über die neun Kategorien und über eure Folklore. Filter über die Lage, nicht über das Gewerk.
Das ist der Ausweg, wenn der Tagesspruch nicht sitzt. Nicht Widget-Reload, nicht Generator, nicht Konto-Feed. Suche, merken, eintragen. Der heutige Satz bleibt der heutige Satz.
Gerät verlieren, Gerät wechseln
Lokal heißt: neues iPhone, leere Sammlung, die 120 sind wieder da, weil sie mitgeliefert sind. Das Archiv der Datumsserie stimmt nach einer Neuinstallation, soweit es die mitgelieferten Sprüche betrifft. Eure Gags sind weg, wenn ihr sie nicht selbst woanders hingetan habt.
Das klingt hart. Es ist klarer als ein vergessenes Passwort vor einer Unterhaltungs-App. Wer Folklore retten will, rettet sie wie bisher: in der Gruppe, auf der Karte, im Kopf der Leute, die sie noch sagen können.
Kurzfragen zu Sammlung, Konto und Archiv stehen in der FAQ.
Was du nicht eintragen musst
Nicht jeden Satz, der einmal lustig war. Die Sammlung ist keine Deponie. Ein Satz, den niemand mehr versteht, weil der Vorarbeiter längst woanders ist, darf sterben. Eintragen, was noch lebendig ist. Merken, was aus den 120 immer wieder sitzt.
Nicht englische Construction Quotes. Die App ist deutsch, der Ton ist Anlage, nicht US-Site-Humor. Nicht Dialogwitze mit Aufbau und Pointe — das ist eine andere App. Nicht Redewendungen „wie beim Uhrmacher“. Lage-Humor, der bei euch läuft, ja. Listen-Folklore zum Angeben, nein.
Version 1.0.0 ist kostenlos ladbar. Unterhaltung, iPhone, kein Rechner. Die Sammlung ist ein Fach im Werkzeugkasten, kein soziales Netz. Wer das Fach vollstopft, findet nichts. Wer es leer lässt, hat nur den Kalender — und der Kalender reicht für den Morgen, nicht für den Satz, den nur ihr kennt.
Was lokal überlebt — und was nicht
Neuinstallation der App: die 120 sind wieder da, das Datumsserie-Archiv stimmt, Favoriten und eigene Texte sind weg, wenn sie nur in der App lagen. iCloud-Fotos rettet die Karten, die du als Bild in die Fotos gelegt hast, nicht die Texte in der Sammlung. Wer Folklore ernst nimmt, behandelt die besten Sätze wie Werkzeug: einmal als Karte in der Gruppe, einmal in einer Notiz, fertig.
Ein zweites iPhone ist ein zweites leeres Fach. Es gibt kein Konto, das die Sammlung spiegelt. Das ist unbequem, wenn du dienstlich und privat zwei Geräte hast. Es ist klar, wenn du kein Passwort vor einem Spruch verwalten willst.
Familienfreigabe teilt den Store-Kauf, nicht eure Gags. Die Kolonne hat denselben Tagesspruch, weil das Datum dasselbe ist. Die Kolonne hat nicht denselben Innenscherz, es sei denn, jemand hat ihn als Bild geschickt.
Ton der eigenen Sätze
Kantig bleibt die Linie der App. Eigene Einträge dürfen lokaler sein — Namen, Baustelle, das eine Jahr — ohne in Beleidigung zu kippen. Was in der Bude sitzt, sitzt nicht automatisch im Chat mit dem Bauherrn. Dieselbe Sammlung, zwei Wege raus: merken für euch, teilen für die Gruppe. Nicht jeder gemerkte Satz muss raus.
Nachschlag ist der Flüsterer unter dem Satz. Ohne Nachschlag muss der Satz allein stehen. Mit Nachschlag darf er innen sein. Beides lokal. Beides dreht den Dienstag der Republik nicht um.
Der Generator, den es nicht gibt, würde aus eurem Gag Ware machen. Die Sammlung macht aus eurem Gag ein Fach. Fach schlägt Ware, solange die Kolonne noch denselben Schlamm hat.
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